Luftaufnahme einer Kiesgrube mit Schüttkegeln

Drohnenvermessung, LiDAR & Inspektion

Wir tasten die Welt ab — Punkt für Punkt. Mit LiDAR und Photogrammetrie.

Ihren Anforderungen entsprechend bauen wir unser Onlineangebot weiter aus. Bis dahin finden Sie hier das Wichtigste — und den direkten Draht zu uns.

// Aus Bildern werden Messdaten

Luftbild · Kiesgrube · RGB Punktwolke · klassifiziert · 48 600 Punkte

// Vermessung, die nachweisbar stimmt

Unsere Projekte sind gewachsen — vom einzelnen Dach bis zum Solarpark, von der Kiesgrube bis zur Brücke. Der Auftritt, der das alles zeigt, entsteht gerade. Die Arbeit dahinter läuft längst: Drohnenvermessung, thermale Inspektion und die Entwicklung eigener Drohnen für Aufgaben, für die es kein Gerät von der Stange gibt.

Genauigkeit behaupten kann jeder. Wir weisen sie nach: Vor jedem Flug messen wir Passpunkte mit dem GNSS-Rover ein, die RTK-Drohne erfasst die Fläche zentimetergenau, und unabhängige Kontrollpunkte prüfen das Ergebnis — sie fließen nicht in die Berechnung ein. Die Abweichungen stehen im Prüfprotokoll, das jeder Lieferung beiliegt. Typisch erreichen wir 1–3 cm Lagegenauigkeit; unter Bewuchs übernimmt unser LiDAR-System auf der DJI Matrice 400, dessen Laserechos durch Vegetationslücken das echte Gelände messen.

Zwei Verfahren, ein Ziel. Die Photogrammetrie rechnet aus hunderten überlappenden Luftbildern ein maßstabsgetreues 3D-Modell — stark auf offenen Flächen, bei der Dachvermessung und in der Baufortschrittsdokumentation. Das 3D-Laserscanning per LiDAR tastet die Oberfläche Punkt für Punkt ab und misst selbst durch dichten Bewuchs das echte Gelände. Für Innenräume liefert derselbe Scan die Grundlage fürs Scan-to-BIM. Oft kombinieren wir beide Wege im selben Projekt.

Sie erhalten Punktwolken (LAS/LAZ, E57), Orthofotos als GeoTIFF, Geländemodelle, Volumenberechnungen und Pläne — im amtlichen Koordinatensystem ETRS89/UTM, direkt nutzbar in Ihrer CAD- und GIS-Umgebung. Für die thermale Inspektion fliegen wir eine radiometrische Wärmebildkamera: Jedes Pixel ist ein Temperaturwert, kein buntes Bild. PV-Anlagen prüfen wir orientiert an den Einsatzbedingungen der IEC TS 62446-3. Und Brücken inspizieren wir im Rahmen der Bauwerksprüfung nach DIN 1076: Die Neufassung der Norm führt drohnengestützte Bilddaten ausdrücklich als digitales Prüfverfahren — wir liefern sie hochauflösend und verortet, mit Scheinwerfer-Ausleuchtung auch unter dem Überbau und in dunklen Kammern.

// Drohnenvermessung & LiDAR

Photogrammetrie und 3D-Laserscanning: Punktwolke, Orthofoto, Geländemodell, Volumenberechnung — mit Prüfprotokoll über Kontrollpunkte. Für Bau, Kiesgruben, Deponien, Infrastruktur.

// Drohneninspektion & Thermografie

PV-Anlagen, Dächer und Fassaden per Wärmebild radiometrisch gemessen — Brückeninspektion im Rahmen der DIN 1076, ohne Gerüst und ohne Betriebsunterbrechung.

// Drohnenentwicklung

Vermessungs-, Reinigungs- und Spezialdrohnen aus eigener Entwicklung — gebaut für Aufgaben, die Seriengeräte nicht lösen.

// Wo wir fliegen

Kiesgruben & Halden

Volumen der Schüttkegel zum Stichtag — vergleichbar von Messung zu Messung.

Deponien

Restvolumen und Setzungen dokumentiert, im amtlichen Koordinatensystem.

Baustellen

Baufortschrittsdokumentation als Orthofoto und 3D-Modell — jede Befliegung deckungsgleich.

Dächer & Fassaden

Dachvermessung fürs Aufmaß, Dachinspektion per Wärmebild — ohne Leiter und Gerüst.

Brücken & Bauwerke

Bilddaten im Rahmen der Prüfung nach DIN 1076, ausgeleuchtet bis unter den Überbau.

PV-Anlagen

Radiometrische Thermografie, orientiert an der IEC TS 62446-3.

Fernwärme

Auffällige Stellen im Wärmenetz sichtbar gemacht — per Nachtbefliegung.

Freileitungen & Trassen

LiDAR-Korridore mit der DJI Matrice 400 — Leiterseile, Masten, Bewuchs.

Behälter & Innenräume

Inspektion ohne Einstieg — mit eigenen Käfigdrohnen.

// Wir fliegen nicht nur, wir entwickeln Lösungen.

Manche Aufträge scheitern am Gerät: Die Röhre ist zu eng, der Innenraum zu riskant, die Anforderung zu speziell. Dafür entwickeln und bauen wir eigene Drohnen — Vermessungsdrohnen, Reinigungsdrohnen und Spezialdrohnen mit Schutzkäfig als Kubus oder Kugel, die kollisionstolerant durch Rohre, Schächte und Innenräume fliegen. Wo kein Mensch hinkommt, entwickeln wir eine Drohne, die genau dafür konzipiert ist.

Das zahlt sich besonders in Behältern, Silos und anderen engen Räumen aus. Dort ersetzt der Flug den Einstieg: Kein Gerüst, keine Befahranlage, niemand im Gefahrenbereich. Die Drohne liefert die Bilder. Sie bekommen den Befund.

Vermessungsdrohne im Flug vor Hochspannungsmasten bei SonnenuntergangVermessungsdrohne im Einsatz

Und wenn Module oder Fassaden gereinigt werden müssen: Modul- und Fassadenreinigung übernimmt unsere eigene Reinigungsdrohne — mit entmineralisiertem Reinstwasser ohne chemische Zusätze.

// Häufige Fragen

Wie genau ist eine Drohnenvermessung?

In der Lage erreichen wir typisch 1 bis 3 Zentimeter. Die Höhe ist der kritische Wert: Ohne eingemessene Passpunkte kann sie systematisch um mehrere Zentimeter abweichen. Deshalb messen wir Passpunkte mit dem GNSS-Rover ein und prüfen jedes Ergebnis über unabhängige Kontrollpunkte. Die Abweichungen stehen im Prüfprotokoll.

Was ist der Unterschied zwischen Photogrammetrie und LiDAR?

Photogrammetrie berechnet das 3D-Modell aus überlappenden Fotos und liefert auf offenen Flächen sehr gute Ergebnisse. Unter Bewuchs sieht die Kamera nur die Vegetation. LiDAR sendet Laserpulse und misst durch Lücken im Blattwerk das echte Gelände darunter. Wir setzen beides ein, je nach Gelände auch kombiniert im selben Projekt.

Welche Daten erhalte ich nach dem Flug?

Punktwolken als LAS, LAZ oder E57. Orthofotos als GeoTIFF. Geländemodelle, Volumenberechnungen und Pläne. Alles liegt im amtlichen Koordinatensystem ETRS89/UTM und lässt sich direkt in CAD- und GIS-Software öffnen.

Dürfen Drohnen Brücken nach DIN 1076 prüfen?

Die Neufassung der DIN 1076 führt drohnengestützte Bilddaten als digitales Prüfverfahren. Sie ergänzen die handnahe Prüfung durch den Bauwerksprüfer. Wir liefern dafür hochauflösende und verortete Aufnahmen, mit Scheinwerfer-Ausleuchtung auch unter dem Überbau.

Wann lohnt sich eine PV-Thermografie per Drohne?

Als Screening ganzer Anlagen: Die radiometrische Wärmebildkamera findet auffällige Module, Strings und Anschlüsse in einem Bruchteil der Zeit einer Handmessung. Wir fliegen orientiert an den Einsatzbedingungen der IEC TS 62446-3, also bei ausreichender Einstrahlung und wenig Wind. Auffällige Stellen prüft danach die Elektrofachkraft gezielt nach.

Kommt die Drohne auch in Behälter und enge Räume?

Ja. Dafür bauen wir eigene Drohnen mit Schutzkäfig. Sie fliegen kollisionstolerant durch Rohre, Schächte und Innenräume. Niemand muss einsteigen und ein Gerüst braucht es auch nicht.

Was kostet ein Einsatz?

Das hängt an drei Größen: Fläche, geforderte Genauigkeit und Umfang der Auswertung. Ein Angebot machen wir nach einem kurzen Gespräch, mit festem Preis vor dem Flug. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns über das Formular.

// So erreichen Sie uns

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